Weihnachts-Elch und Kochtöpfe

19.12.2012 – Ein Weihnachts-Elch und Kochtöpfe…

Kein Rezept, sondern Spende» „Wir helfen“ übergibt Spende an Hospiz „Arche Noah“

(ugo) Sie haben das Hospiz von Anfang an unterstützt und auch in diesem Jahr ist die „Arche Noah“ in Niederreifenberg nicht leer ausgegangen» Heidelore Wehner vom Verein „Wir helfen“ traf sich am Montag mit Christel Zeller zur offiziellen Spendenübergabe. Neben der Spende gab es noch eine „tierische“ Überraschung.

Artikel 19_12_2012Beide Frauen kennen sich schon viele Jahre, beide haben das gleiche Ziel und darin schon viel Erfahrung, Spenden zu sammeln, um zu helfen. Nun konnte die eine Spendensammlerin des Vereins „Wir helfen“ der anderen Spendensammlerin des Hospizvereins „Arche Noah“ wieder einmal eine Zuwendung in Höhe von 500 Euro zukommen lassen. Das Hospiz braucht das Geld dringend. Denn die Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Aufenthalt und die Pflege nur zu 90 Prozent. Für den Rest muss der Verein selbst aufkommen. Und bei Kosten von 288 Euro am Tag läuft da schnell eine Menge auf.

Für die Spende von „Wir helfen“ wurden jetzt zunächst einmal neue Kochtöpfe angeschafft. Auch ganz einfache praktische Dinge müssen manchmal neu angeschafft werden und wenn dazu das Geld fehlt, freut man sich besonders über eine Spende. Da die 500 Euro mit dem Kauf der Töpfe nicht ausgeschöpft werden, wurde beschlossen, noch ein Fernsehgerät zu erwerben. Wie gesagt, es sind kleine Dinge, an die man nicht sofort denkt, die aber den Gästen und Angehörigen des Hospizes helfen, die schwierige Zeit zu meistern. Ohne die Unterstützung von Sponsoren wäre dies nicht zu leisten.

Seit neun Jahren schon sorgt Christel Zeller dafür, dass es in der „Arche Noah“ immer weitergeht. Angefangen hat sie nach dem Tod ihres Mannes erst einmal in der Küche. Jeden Tag kam sie, um in dem neu eröffneten Hospiz zu kochen und baute nach und nach eine gut funktionierende Hauswirtschaft auf. Dann übernahm sie Aufgaben in der Verwaltung und wurde zur Schatzmeisterin des Vereins.

Um Spenden kämpfen wurde zu ihrer Mission und sie ist sehr erfolgreich damit. Dafür wollte Heidelore Wehner ein Symbol finden und wurde im allgemeinen Weihnachtstrubel fündig. „Sie kämpft wie ein Elch“ sagt Wehner und erwarb ein Stofftier, das für den Kampfgeist und die Unermüdlichkeit Pate stehen soll. Der kleine Weihnachtselch zauberte ein Lächeln in das Gesicht der Beschenkten. Sichtlich berührt versprach sie dem Tierchen einen Ehrenplatz.

Artikel aus dem Usinger Anzeiger

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