Auf „Wir helfen“ ist Verlass

20.02.2012 – Auf „Wir helfen“ ist Verlass

Der Verein „Wir helfen“ unterstützt seit Jahren kontinuierlich das Hospiz Arche Noah in Niederreifenberg. Jetzt gab es zwei neue Sofas.

Niederreifenberg. „Ich weiß, dass ich mich auf den Verein immer verlassen kann“, sagte Christel Zeller, Schatzmeisterin der Hospizgemeinschaft Niederreifenberg. Denn trotz ihres Amtes hat sie wahrlich keine Schätze zu hüten. Um dem unschätzbaren Dienst in der gewollten Qualität auch nachkommen zu können, ist sie auf Spendensammeln angewiesen.

 

Hospizspende Wir Helfen SofaBei dem Verein, auf den sich Christel Zeller immer verlassen kann, handelt es sich um den Hilfsverein Usinger Land „Wir helfen“. „Der ist immer da, wenn wir etwas brauchen“, sagte sie und blickt dabei die Schatzmeisterin des Hilfsvereins, Heidelore Wehner, dankbar an. Was heißen soll: für heute vielen Dank, kommt bitte wieder.

Es war nicht das erste Mal, und es wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, dass „Wir helfen“ dem Hospiz unter die Arme greift. „Die Kontinuität bei der Unterstützung des Hospizes ist uns sehr wichtig“, erklärte Wehner. Oft sind es Sachspenden, mit denen „Wir helfen“ das Hospiz unterstützt, denn die Ausstattung des Hauses ist nicht Sache der Pflegeversicherung.

Sofas wurden diesmal dringend gebraucht – als Alternative zum Pflegebett, wenn der Pflegebedürftige mobil ist, oder für Familienangehörige, die die letzten Stunden mit der geliebten Person verbringen möchten.

Zwei der Liegemöbel konnten mit einer Wir–helfen–Spende angeschafft werden, und Wehner brachte auch noch je drei waschbare Sofakissen mit. Aber beim Helfen von „Wir helfen“ sind auch noch andere mit im Bunde. „Das Möbelhaus Zeller in Weilburg gewährt uns immer Sonderkonditionen“, so Wehner. Außerdem hat ein privater Spender aus Neu–Anspach mit 500 Euro die Hälfte der Kosten von 1000 Euro übernommen.

Die Spendenbereitschaft insgesamt ist zwar zurückgegangen, dennoch freut sich Zeller immer über das Engagement privater Spender. „Zu runden Geburtstagen nimmt es zu, dass die Jubilare die Gäste statt Geschenken um Spenden für uns bitten“, sagte Zeller, und wenn sie es sagt, dann ist es ein Wink mit dem Zaunpfahl.

Aber sie weiß, für was sie Klinken putzt und sich buckelt, denn ohne das wäre das Hospiz nicht zu halten. Und so, wie sie sich um Spenden bemüht, so fest ist sie davon überzeugt, dass in der Arche Noah für jeden der Abschied vom Leben so würde– und liebevoll wie nur möglich gestaltet wird

Artikel: Frankfurter Neue Presse von Frank Saltenberger

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