Bereits mehr als 800.000 Euro verteilt

GALA Hilfsverein „Wir helfen“ lädt zur bunten Show ein / Die Gruppe „Die Schäfer“ begeistert das Publikum / Spenden werden übergeben

Artikel 10_11_2014_2

 

USINGEN – (pl). Seit 24 Jahren gibt der Verein „Wir helfen“ bei seinen Gala-Veranstaltungen gesammeltes Geld an in Not geratene Menschen oder Institutionen weiter. Mehr als 800 000 Euro sind in dieser Zeit verteilt worden. Diese stattliche Summe nannte Vereinsvorsitzende Heike Anders bei der Eröffnung der „Wir helfen“-Gala am Freitagabend in der Mensa der Christian-Wirth-Schule (CWS).

Das bunte Showprogramm mit vielen Höhepunkten und ein im Eintrittspreis enthaltenes mehrgängiges internationales Buffet, zubereitet von Köchen aus dem Taunus, lockten mehr als 360 Gäste in die neuen Räumlichkeiten. Erstmals war die Mensa mit dem Erweiterungsbau Ort des Geschehens.

Am Gala-Abend verteilte der Hilfsverein mehr als 9 000 Euro und tags drauf, bei der Seniorenfeier der Stadt Usingen, waren es auch noch einmal 2 000 Euro. Über 150 ehrenamtliche Helfer und zahlreiche Unterstützer hatten in diesem Jahr wieder zum Gelingen der beliebten Gala beigetragen.

Schirmherr Bürgermeister Steffen Wernard (CDU): „Ich bin überwältigt, wie viele Gäste heute hier sind – mein Herz lacht.“ Als „neue Stadthalle“ bezeichnete der Verwaltungschef die Schulmensa und vergaß nicht zu erwähnen, dass der Anbau, wo das umfangreiche Buffet aufgebaut wartete, am Freitagabend ebenfalls seine Premiere hatte.

Für den Hochtaunuskreis sprach Susanne Eichhorn (CDU), die noch am selben Abend als Mitglied in den Hilfsverein eingetreten ist.

Unter großem Beifall aus dem Publikum traten die ehrenamtlichen Helfer auf die Bühne, wo Vorsitzende Anders die einzelnen Gruppen vorstellte. Dazu standen Spendenempfänger und Vereinsvorstand Spalier und hatten für den Durchmarsch der vielen Helfer die „Allee der Anerkennung für Ehrenamtliche“ gebildet.

Die Moderation der Gala lag in den Händen von Christian Konieczny, der die Gäste durch den Abend führte. Mit einem breit gefächerten Repertoire von Oldies über Schlager bis hin zu Popsongs und alpenländischer Musik sorgten die Gipfelstürmer als Hausband des Vereins für die musikalische Umrahmung. Dabei kamen auch die Schunkelrunden nicht zu kurz.

Dass Tanzen Hochleistungssport und gleichzeitig eine Augenweide sein kann, bewies die Lateinformation des TSC Usingen. Mit der Musik und einer Choreografie zum Thema „Lionel Ritchie“ begeisterten die Paare auf und vor der Bühne. Diese Gruppe nimmt schon seit einigen Jahren erfolgreich an Turnieren teil und ist eine Formationsgemeinschaft zwischen dem TC „Der Frankfurter Kreis“ und dem TSC Usingen. „Heimatgefühle aus dem Süden“, mit diesen Worten kündigte Moderator Konieczny die Alphorngruppe Aerophon aus Laubach an. Mit ihren Alphörnern brachten die drei Musiker ungewohnte Klänge in die Schulmensa und ernteten dafür großen Applaus.

Immer wieder schafft es der Verein „Wir helfen“, zu seinen Gala-Veranstaltungen renommierte Stars auf die Bühne zu holen. Am Freitagabend sorgte die Gruppe „Die Schäfer“ dafür, dass die Gäste bis nach Mitternacht aus dem Häuschen waren. Nicht nur die Lieder mit deutschen Texten der von unzähligen Livekonzerten aus großen TV-Sendungen bekannten Gruppe kamen hervorragend an, auch die professionelle Moderation zwischen den musikalischen Darbietungen sorgte für gebanntes Zuhören. Das Markenzeichen der vier Schäfer Bianca App (Gesang), Carla Scheithe (Akkordeon, Gesang), Michael Kastel (Gesang) und Uwe Erhardt (Gitarre, Gesang) ist das Auftreten ohne Schuhe und Strümpfe, also barfuß.

„Wir wollen das Brauchtum der Schäfer weitertragen und das Schäfergefühl nach Usingen bringen“, so das Credo der Gruppe aus Bretten, einer Stadt in Baden-Württemberg. Das Repertoire der Schäfer umfasste alte Volksweisen, fröhlich beschwingte Lieder und natürlich auch die Titel ihres neuen Albums „Eig’ne Wege geh’n“. Die Musiker schafften es sogar, dass sich der ganze Saal erhob und zum griechischen Sirtaki eifrig mittanzte. Vor allem der Titel „Leb deinen Traum“ schien direkt in die Herzen der Zuhörer zu gehen, die direkt am Bühnenrand standen und eifrig mitklatschten. Zwei Zugaben forderte das begeisterte Publikum aller Altersklassen, die Schäfer ließen sich dabei nicht lumpen und legten noch einen Zahn zu.

Es war mal wieder eine große Gala und der Verein mit seinen vielen Helfern hat die Herausforderung in der neuen Umgebung, der „neuen Stadthalle“, für die jetzt noch eine passende Bezeichnung statt Mensa gesucht wird, hervorragend gemeistert. Das Glücksrad drehte sich unentwegt und auch die Lose der Tombola fanden reißenden Absatz.

Quelle: Usinger Anzeiger vom 10.11.2014
Foto: Ludl

 

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