Feiern, Lachen, Genießen

„WIR HELFEN“-GALA
Auch in der 26. Auflage begeistert der Abend die Gäste

 

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Heike Anders (links) übergibt mit Schirmherr Fred Feustel die Spenden

USINGEN – (cju). Perfekt war die Gala von „Wir helfen“ am Samstagabend im Christian-Wirth-Saal. Alles bestens vorbereitet und organisiert, zeigte der Hilfsverein auch bei der 26. Auflage keine Schwächen. Über 120 Helferinnen und Helfer haben beim Ausrichten der Gala geholfen und dafür gesorgt, dass alles wie am Schnürchen lief. Der Saal war nahezu ausverkauft und das Publikum in guter Stimmung. Heike Anders als 1. Vorsitzende konnte mit Schirmherr Fred Feustl Spenden an das Kinderpalliativ-Team Südhessen Frankfurt, die Florentine in Braunfels, die Kinder- und Jugendstationen der Uni-Kliniken Frankfurt und Gießen, die IB Behindertenhilfe Grävenwiesbach, die MS-Selbsthilfegruppen Usingen, Neu-Anspach und Bad Homburg, die Diakonie Taunus, den Förderverein Krankenhaus Usingen, das Hospiz Arche Noah und „Aufgetischt“ übergeben. Christian Konieczny führte durch das Programm und konnte nach dem leckeren Büfett, bei dem Katharina und Ronny Schondorf mit UA-Fernsehkoch Charly Ende am Herd gestanden hatten, die einzelnen Stars und Sternchen vorstellen. Am Vorspeisenbüfett gab es Fisch, Roastbeef, Salate und italienische Antipasti. Als Hauptgang wurden unter anderem Wildgulasch und rheinischer Sauerbraten nebst Beilagen gereicht und beim Dessert warteten Obstsalat und etliche Cèmes. Außerdem wurden Pfannkuchen frisch gebacken. Die Hausband von „Wir helfen“, die Gipfelstürmer, sorgten für Musik an diesem Abend.

Die Injoy Singers eroberten als lokale Größe die Herzen des Publikums und boten neben einem Beatles-Medley auch Gospel. Ohne Zugabe kamen sie nicht von der Bühne. Iryna Shatilo und Robert Varady sind anerkannte Größen ihres Genres und sie am Klavier und er an der Violine sorgten für viel Freude. Ein bunter Mix aus Operette und Musical kam gut an. Als „Überraschung“ durfte auch die gemeinsame Tochter Angelina auf der Bühne ihr Können zeigen.

Die Lachmuskeln strapazierte Karl-Eugen Läberle mit seinen witzigen Einfällen. Er suchte den Kontakt zu seinem Publikum und das ging begeistert mit. Der Saal wurde geteilt und beide Gruppen mussten nach seinen Anweisungen applaudieren. Außerdem ließ er fünf Herren auf die Bühne kommen, um mit ihnen ein Einrad zu besteigen und in einem zweiten Durchgang durften fünf andere Herren an die Hirnmessmaschine angeschlossen werden. Am Ende zeigte der Stuttgarter noch einen gekonnten Striptease, bei dem er sage und schreibe acht Unterhosen nacheinander ablegte. Dann posierte er in Bodybuilderhaltung für sein Publikum.

Getreu dem Motto „Das Beste am Schluss“ kam dann Tommy Steiner auf die Bühne. Lässig und gekonnt interpretierte er seine Titel und gab einen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens ab. Angefangen hatte er vor 30 Jahren mit den „Fischern von San Juan. Das Publikum freute sich über diesen Auftritt ganz besonders.

Quelle: Usinger Anzeiger vom 07.11.2016

 

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