Ex-Klostertaler Markus Wolfahrt unterstützt „Wir helfen“

Bietet ein wunderbares Konzert in der evangelischen Kirche Eschbach:
Markus Wolfahrt.

ESCHBACH – Ein Musiker im Dienst der guten Sache: Im nachtblauen Glitzer-Jackett mit Weste, schwarzen Jeans, Lackschuhen und dem Flügelhorn an den Lippen betrat Markus Wolfahrt die evangelische Kirche zu Eschbach und bot ein Konzert, das den Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Seine Mission: Er möchte die Menschen unterhalten, ihnen für einen Abend die Sorgen vertreiben und mit ihnen Spaß und Freude an der Musik haben. Der Anlass: Eine Einladung des Vereines „Wir helfen“, der sich über den guten Besuch natürlich besonders freute.

Der Künstler aus dem Vorarlberg musizierte nicht nur, sondern unterhielt auch mit der einen oder anderen Anekdote und Geschichte. Und er lud sein Publikum zum Mitsingen ein – dann ertönten Weihnachtsklassiker wie „Alle Jahre wieder“ oder „Leise rieselt der Schnee“ vielstimmig im dem Eschbacher Gotteshaus. Markus Wolfahrt bescheinigte seinem Publikum: „Ihr seid besser als die Fischer-Chöre“. Überhaupt liegt ihm das Loben sehr. Er freute sich über die heimelige Atmosphäre in der Kirche, sein Publikum und stellte sich in den Hintergrund. Professionell im besten Wortsinn sein Auftritt, ohne dabei zu routiniert, zu bewandert zu sein. „Viele kenne ich noch vom letzten Konzert“, freute er sich über bekannte Gesichter und schüttelte eingangs auch einige Hände. Die Handys waren alle auf ihn gerichtet – doch das machte ihn nicht nervös.

Gerne berichtete er von seiner Kindheit, bei der er in so manchem Krippenspiel mitgewirkt hatte und in seinen eingangs erwähnten Geschichten ging es vor allem um einfache Menschen, die sich in der Vorweihnachtszeit auf das Wichtigste im Leben einstellen – eine Zeit der Liebe, der Freundschaft und des Miteinanders. Dass er jodeln kann, bewies er auch einige Male eindrucksvoll und seine wohltönende Stimme erfüllte auch ohne Mikrofon das Gotteshaus. Titel wie „Das Fest der Liebe“, welches dem Weihnachtswunder gewidmet ist, „Dankgebet“ oder ein wundervolles Lied auf Lateinisch mit einer Anleihe beim Psalm 23 kamen gut an. Bei den vielen Titeln zeigte sich, dass der Künstler mit Freude dabei ist und sich ganz der Musik verschrieben hat. Für die Konzertbesucher verging der Konzertabend nur allzu schnell und sie sparten auch nicht mit Applaus.

Wolfahrt, der seit über 30 Jahren im Geschäft ist – erst als Gründungsmitglied der Jungen Klostertaler, dann als Solokünstler – zeigte sich von seiner besten Seite. Für den Verein „Wir helfen“, der das weihnachtliche Konzert nach den Feiertagen organisiert und angeboten hatte, ein schöner Erfolg, über den sich nicht nur der Vorstand sehr freute. Wolfahrt hat sein Publikum in der ganzen Republik – und wird bestimmt erneut ins Usinger Land kommen.

Quelle: Usinger Anzeiger am 30.12.2017
Foto: Jung

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